Die Notwendigkeit einer Wärmedämmung

wärmedämmungDa die Nachfrage nach Energie auch in Zukunft eher steigen wird und damit tragbare Preise gehalten werden können, kam es zur EnEV (Energiesparverordnung) 2013 § 9. An dieser Stelle greift eine gute Wärmedämmung.

So ist es eine Tatsache, dass viel Energie verloren geht, wenn ein Haus nicht gut genug isoliert ist. Dies geschieht meistens dadurch, dass man mehr heizt, da viel Wärme einfach verloren geht, man also auch mehr Energie verbraucht.

Die oben genannte Verordnung macht es relativ klar: Sobald man eine Sanierung vornimmt, muss das Dach auch gleichzeitig den vorgeschriebenen Ansprüchen genügen. Nur bei einer Renovierung, dem Austauschen einiger Dachziegel oder dem Einbau eines Dachfensters, ist dies nicht notwendig.

Dies bedeutet dann natürlich noch zusätzliche Kosten, wenn eine Wärmedämmung zu der eigentlichen Sanierung hinzukommt. Aber hier geben wir Ihnen einen guten Tipp: Durch die KFW Bank können Sie sich finanzielle Unterstützung sichern.

Auch wenn dies auf den ersten Blick erst einmal nach einer Belastung aussieht, sollten Sie auch den Nutzen hinter einer guten Wärmedämmung erkennen. Denn über die Jahre rechnet sich natürlich die eingesparte Energie schon, besonders wenn die Strom- und Heizungspreise weiter ansteigen sollten.

Für eine Beratung oder einem konkreten Auftrag, können Sie uns natürlich gerne jeder Zeit in Wesel kontaktieren.

Wichtig: Die Pflicht zur Wärmedämmung

Natürlich kommt noch hinzu, dass es in der Zwischenzeit eine Pflicht zu einer passenden Wärmedämmung gibt. Seit dem Februar 2002 müssen alle Wohnimmobilien die notwendigen Anforderungen der Energiespaarverordnung entsprechen.

Im Bereich des Daches betrifft dies besonders Geschossdecken, wenn der darüberliegende Raum begehbar ist. Gerade bei alten Gebäuden mit einem recht großen Dachboden, geht hier sehr viel Wärme verloren, weswegen die Energiespaarverordnung damals auch in Kraft getreten ist.

2012 wurde eine Nachrüstpflicht beschlossen, welche alle Hausbesitzer und Bauherren betrifft. Dies bedeutet, dass alle nicht begehbaren und begehbaren obersten Geschossdecken gedämmt werden müssen.
Natürlich gibt es hier auch Ausnahmen. Liegt bereits eine Dämmung des Daches vor, so kann von einer Nachrüstung abgesehen werden.
Sollte ein Eigentümer schon vor dem 1. Februar 2002 selbst in einem Ein- oder Zweifamilienhaus wohnen, so muss dieser ebenfalls nicht nachrüsten. Sollte die Immobilie aber verkauft werden, dann muss die Wärmedämmung natürlich erneuert werden.

Neue Besitzer haben ab Kauf des Hauses zwei Jahre Zeit, die Dämmung zu Erneuern und diese an die neuen Bestimmungen anzupassen.

Wie schon erwähnt: Selbst wenn Sie nicht zu einer Wärmedämmung nach der Energiespaarverordnung verpflichtet sind, sollten Sie über eine Nachrüstung nachdenken. Speziell mit der Möglichkeit der Fördermittel in Kombination mit den Einsparungen, sind die Kosten schnell wieder drin.